Neuigkeiten zum Office Graph

12. August 2016
Im November 2015 wurde der Office Graph schon einmal von uns beleuchtet. Das Fazit war damals, dass der Office Graph großes Potenzial bietet um dynamische Webanwendungen zu entwickeln, sich viele Funktionalitäten und Schnittstellen allerdings erst in der Planungsphase befinden und der Office Graph noch nicht für eigene Anwendungen produktiv genutzt werden kann. 
 

 

Was hat sich seitdem am Office Graph getan? 

Was die Nutzbarkeit des Office Graphs für eigene Applikationen betrifft, hat sich in den letzten 15 Monaten nichts geändert. Die Features und APIs werden weiterhin nicht offiziell von Microsoft unterstützt und sind somit nicht für den produktiven Einsatz geeignet. 
 
Die Abfrage des Office Graph per Graph Query Language (GQL) funktioniert nach wie vor so, dass man von Personen ausgehend Dokumente ermitteln kann, die mit den Personen in einer bestimmten Beziehung stehen. Es ist nicht möglich über ein Dokument in die Abfrage einzusteigen (z.B. um dessen Autoren abzufragen).
 
Die Funktionalität über die API schreibend auf den Office Graph zuzugreifen und so die Graph Inhalte zu modifizieren bzw. neue Knoten und Kanten anzulegen sowie Erweiterungen am Graphschema vorzunehmen steht weiterhin auf der Roadmap. 
 
Mit der Microsoft Graph API stellt Microsoft eine zweite Möglichkeit bereit Inhalte des Office Graphs auszulesen. Die Microsoft Graph API ist eine Schnittstelle, die den einheitlichen Zugriff auf viele Microsoft Cloud Technologien ermöglicht, unter anderem auf den Office Graph. Derzeit können jedoch nur die Beziehungen „TrendingAround“ und „WorkingWith“ über diese API abgefragt werden.
 
Man darf weiterhin gespannt sein wie sich der Office Graph entwickeln wird. Vor allem die Funktionalitäten Graphinhalte zu erweitern und über Dokumente in den Graph einzusteigen würden die Grundlage für viele innovative Anwendungen bieten.
 
Lesen Sie hier den Artikel vom November 2015: QuePort Graph vs. Office Graph
 
 

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